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Investment-Fachwirt: Aus- und Weiterbildungsangebot der Investmentbranche komplettiert
 

Parallel mit der wachsenden Bedeutung der Investmentbranche sind auch die Anforderungen an die branchenspezifische Aus- und Weiterbildung gestiegen.

 

Die erste Konsequenz war der neue Ausbildungsberuf Investmentfondskaufmann/-frau. Seit 2003 können Schulabgänger direkt in diese Zukunftsbranche starten. Anfang 2006 absolvierten die ersten Investmentfondskaufleute ihre Abschlussprüfung.

 
 

Parallel dazu bestand der Bedarf durch Weiterqualifikation die Beschäftigungsfähigkeit der Mitarbeiter in der Investmentbranche zu erhalten. Bestehende Angebote wie der Bankfachwirt gingen allerdings an dem investmentspezifischem Bedarf vorbei – die fachlichen Qualifikationen im Privatkunden-, Immobilien- und Firmenkundengeschäft oder im Kreditrecht sind für Kapitalanlagegesellschaften nicht relevant.

 

Die Folge war die Konzeption des Weiterbildungsangebots Investment-Fachwirt. Nachdem der Berufsbildungsausschuss der Frankfurter IHK am 13. November 2006 die Rechtsvorschrift zum Investment-Fachwirt IHK / Investment-Fachwirtin IHK beschlossen hat, steht den Mitarbeitern der Investmentbranche eine neue Möglichkeit der fachlichen Qualifikation offen.

 
 

Der Rahmenplan Investment-Fachwirt, der die Lerninhalte konkretisiert, wurde vom DIHK, BVI, Investmentgesellschaften und Arbeitgebervertretern zusammen mit den Weiterbildungsanbietern Akademie Deutscher Genossenschaften ADG, Bankakademie und der Vereinigung für Bankberufsbildung vbb im Frühsommer fertig gestellt. Die ersten zweijährigen berufsbegleitenden Studiengänge zum Investment-Fachwirt starteten im September 2006 in Frankfurt. Ein Jahr später kam Trier hinzu, besonders für die Mitarbeiter Luxemburger Gesellschaften interessant. Die viersemestrigen Kurse werden berufsbegleitend angeboten.
 

Vermittelt werden grundlegende Qualifikationen aus den Bereichen KAG-Geschäft, Betriebswirtschaft, Volkswirtschaft und Recht. Ausgehend von der bisherigen Berufslaufbahn bzw. den individuellen Neigungen ist eine Spezialisierung in einem der drei Bereiche Portfolio-Management, Marketing und Vertrieb oder Risikomanagement vorgesehen. Die Details zu den Inhalten sind in der von der IHK veröffentlichten Rechtsvorschrift nachzulesen, eine weitere Konkretisierung ist im Rahmenplan erfolgt.

 

Zulassungsvoraussetzung zur Prüfung ist insbesondere die einschlägige Berufserfahrung, deren Dauer sich nach der Ausbildung richtet: Bei Investmentfondskaufleuten genügen zwei weitere Jahre (die sich i.d.R. während der zweijährigen berufsbegleitenden Weiterbildung „automatisch“ ergeben), wer komplett ohne einschlägige Ausbildung in der Investmentbranche startet, kann sich nach sechs Jahren prüfen lassen.

    

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Die Hoch-im-Kurs-Materialien können von Lehrkräften kostenlos im Klassensatz im Jugend und Bildung Shop bestellt werden.
www.jubi-shop.de

 
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22. Juni 2011:
Medienpaket "Hoch im Kurs – Geld-Markt-Wirtschaft" erhält Auszeichnung der Deutschen UNESCO-Kommission
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Die Auszeichnung erhalten Aktionen, die die Anliegen dieser weltweiten Bildungsoffensive der Vereinten Nationen vorbildlich umsetzen.
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BVI Bundesverband Investment und Asset Management e.V.
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