
Kostentransparenz und Insolvenzsicherheit ausschlaggebend
72 Prozent aller Investmentfondsbesitzer in Deutschland erwerben ihre Fondsanteile über Banken und Sparkassen.
| Hedgefonds Hedgefonds bedienen sich verschiedener Strategien, um alle verfügbaren Märkte und Investitionsmöglichkeiten auszunutzen. Zur Steigerung des Investitionsgrades (sog. Leverage) können Hedgefonds unbeschränkt Kredite aufnehmen, Derivate einsetzen sowie Vermögensgegenstände verkaufen, die sich nicht in ihrem Eigentum befinden (sog. Leerverkauf ). Ziel des Fondsmanagements ist es dabei, unabhängig von der aktuellen Kapitalmarktentwicklung eine absolute Performance zu erzielen. Da Hedgefonds nahezu keinen regulatorischen Beschränkungen unterliegen und damit für den Anleger ein potenziell höheres Risiko des Kapitalverlustes als bei anderen Fondsanlagen besteht, nennt man dieses Produkt auch „Sondervermögen mit zusätzlichen Risiken“. Aufgrund der großen Hebelwirkung der derivativen Produkte haben Hedgefonds im Vergleich zu anderen Fonds ein erheblich höheres Risiko und können hohe Kursschwankungen aufweisen. Das Anlageziel von Hedgefonds ist die Erzielung positiver Renditen unabhängig von der Kapitalmarktentwicklung. Mit dem Investmentgesetz ist die Auflegung von Hedgefonds (Sondervermögen mit zusätzlichen Risiken nach den §§ 112 und 113 InvG) seit dem 01.01.2004 erlaubt. Unterschieden werden dabei Single- und Dach-Hedgefonds. Single-Hedgefonds dürfen dem Privatanleger jedoch im Gegensatz zum Dach-Hedgefonds nur im nicht öffentlichen Vertrieb angeboten werden. Bei der Auswahl der Anlageinstrumente ist der Hedgefonds keinen Beschränkungen unterworfen.
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