Der Auftrag der Investmentgesellschaften besteht im wesentlichen
aus den folgenden drei Funktionen.
Auf die besondere Bedeutung der durch die Investmentgesellschaften
bewirkten internationalen Kapitalbewegungen weist bereits die EG-Kommission in
ihrem Bericht "Der Aufbau eines Europäischen Kapitalmarkts" von 1966 hin. Die
Fondsgesellschaften leisten damit auch einen Beitrag zu einer immer stärkeren
Verflechtung der Kapitalmärkte innerhalb der Europäischen Gemeinschaft und mit
denen von Drittländern. Es liegt auf der Hand, dass die Schwierigkeiten, denen
der normale Anleger bereits beim Erwerb von heimischen Wertpapieren begegnet,
beim Erwerb ausländischer Wertpapiere noch ungleich größer sind. Ist es schon
nicht leicht, sich durch Bilanzen und Geschäftsberichte von Aktiengesellschaften
des eigenen Landes hindurchzulesen, so ist dem normalen Kapitalanleger eine
derartige umfassende Information bzgl. ausländischer Wertpapiere kaum möglich.
Die Investmentgesellschaften nehmen dem Anleger diese Aufgabe ab. Zwar fließt
durch die Wertpapierkäufe deutscher Fonds im Ausland Kapital vom deutschen
Kapitalmarkt ab, gleichzeitig bewirkt die zunehmende Internationalisierung des
Wertpapiererwerbs jedoch auch eine wachsende Beteiligung ausländischer Anleger
am deutschen Kapitalmarkt.
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