BVI schlägt Rentenkommission Bürokratieabbau bei Riester vor

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BVI schlägt Rentenkommission Bürokratieabbau bei Riester vor

Die Mitglieder des BVI verwalten derzeit mehr als 3,2 Mio. Riester-Verträge, was einem Anteil von
knapp 20 Prozent der insgesamt in Deutschland abgeschlossenen Verträge entspricht. Im ersten Quartal dieses Jahres haben sich fast zwanzigtausend Menschen für den Neuabschluss einer privaten Altersvorsorge in Form eines Riester-Fondssparplans entschieden. Dies ist eine erfreuliche Entwicklung,
die sich allerdings nicht im gesamten Riester-Markt widerspiegelt.

Um der Motivation der Menschen zum Abschluss einer zusätzlichen Altersvorsorge neuen Schwung zu
verleihen, ist eine Steigerung der Attraktivität der staatlich geförderten privaten Altersvorsorge dringend geboten. Hierzu kann eine Entbürokratisierung der Riester-Rente einen entscheidenden Beitrag leisten.

Im Einzelnen schlagen wir folgendes vor:

  • Kreis der Förderberechtigten erweitern und Fördersystematik vereinfachen
  • Berechnung des Mindestbeitrags vereinfachen und stattdessen einkommensabhängige Förderstufen einführen
  • Verzicht auf Zulagenantrag und stattdessen Ermittlung im Rahmen der  Einkommensteuerveranlagung per Amt
  • Keine Rückforderung von Zulagen mehr
  • Nutzung der Digitalisierung
  • Wohnriester für Anbieter nur optional


Vorschläge des BVI zur Entbürokratisierung der Riester-Rente

Antworten zum Fragenkatalog der Rentenkommission anlässlich des Fachgesprächs zur privaten Altersvorsorge

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