Betriebsrentenstärkungsgesetz

Meilenstein für die betriebliche Altersvorsorge

Das Betriebsrentenstärkungsgesetz ist am 1. Januar 2018 in Kraft getreten. Es enthält ein Maßnahmenpaket, um eine weitere Verbreitung der betrieblichen Altersvorsorge (bAV) zu erreichen.

Dazu gehört ein Sozialpartnermodell mit freiwilligem Opting-out, Zielrente und Garantieverbot. Es bietet Vorteile für Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Die Arbeitgeber profitieren von der reinen Beitragszusage im Sozialpartnermodell, weil sie nicht mehr für die Höhe der Auszahlungen haften. Das macht die bAV für mittlere und kleine Unternehmen attraktiver. Arbeitnehmer erhalten die Aussicht auf eine profitablere Altersvorsorge, weil die Kapitalanlage von den Kosten der Garantie befreit wird. Geringverdiener profitieren darüber hinaus von der steuerlichen Förderung von Arbeitgeberzuschüssen und davon, dass die bAV in der Rentenphase nicht mehr vollständig auf die Grundsicherung angerechnet wird. Ein weiterer Bestandteil des Maßnahmenpakets ist die Erhöhung der Riester-Grundzulage von bisher 154 auf 175 Euro.

Verzicht auf Garantien macht bAV effizienter

Der Verzicht auf Garantien macht die betriebliche Altersvorsorge insgesamt effizienter, weil Aktien mehr als bisher zur Rendite der Kapitalanlage beitragen können. Damit kann die bAV ihrem sozialpolitischen Auftrag zur Sicherung der finanziellen Basis für das Alter gerecht werden.


Weitere Informationen:

Pressemitteilung vom 29. Mai 2017

BVI-Position zum Betriebsrentenstärkungsgesetz