BaFin warnt vor Betrügern

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BaFin warnt vor Betrügern

Die Vorstellung von schnell und leicht verdientem Geld lässt manch Anleger auf unseriöse Angebote hereinfallen. Nicht selten erleiden die Anleger Schiffbruch, da Anbieter nach einiger Zeit die Auszahlung der Gewinne verweigern und dann den Kontakt abbrechen. Die Anbieter des sogenannten schwarzen Kapitalmarkts agieren ohne eine erforderliche Erlaubnis und versuchen, sich und ihre erlaubnispflichtigen Geschäfte einer staatlichen Kontrolle zu entziehen. Zuletzt haben Finanzaufsicht BaFin, das Bundeskriminalamt und verschiedene Landeskriminalämter gemeinsam etwa vor dubiosen Internet-Handelsplattformen gewarnt. Die BaFin hat dazu eine Internetseite eingerichtet. Darauf weist die Aktion „Finanzwissen für alle“ der im BVI organisierten Fondsgesellschaften hin.

Misstrauisch sollten Anleger werden, wenn die Betreiber überdurchschnittlich hohe Renditen für Produkte oder Strategien versprechen und jegliches Risiko ausschließen. Als einfache Regel gilt allgemein: Je höher die versprochene Rendite ist, desto größer ist in der Regel auch das Risiko für Verluste. Häufig reicht schon der gesunde Menschenverstand, um unseriöse Angebote zu entlarven. Der Sparer sollte den Verkaufsprospekt aufmerksam studieren und eventuelle Unklarheiten ansprechen. Wer genau steckt hinter dem Angebot? Wie qualifiziert sind Berater, Anbieter und Vermittler?

Marktgerechte Renditen sind auch mit regulierten Finanzprodukten möglich, deren Anbieter der laufenden Aufsicht der BaFin unterstehen. Ein Beispiel dafür ist ein Fondssparplan, der bereits ab 25 Euro monatlich möglich ist. Wer auf Aktien setzt, hat dabei langfristig die besten Chancen. Das zeigt folgendes Beispiel: Anleger, die 100 Euro monatlich ansparen, haben nach 10 Jahren 12.000 Euro zurückgelegt. Investiert der Sparer über den Sparplan in einen weltweit anlegenden Aktienfonds, brachte dies in den zurückliegenden 10 Jahren per Stichtag 30. September 2018 im Mittel eine Rendite von durchschnittlich 7,9 Prozent pro Jahr – und das nach Abzug der Fondskosten. Der Sparer hätte dann nach 10 Jahren ein Vermögen von 18.046 Euro angespart.

Wissenswertes rund ums Geldanlegen bietet der BVI hier.

Diese Meldung ist Teil der Serie „Finanzwissen für alle“.

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