Fonds vertreten die Interessen ihrer Anleger

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Fonds vertreten die Interessen ihrer Anleger

Es ist ein häufiges Vorurteil, dass Fonds an den Kapitalmärkten aggressiv investieren und nur an kurzfristigen Gewinnen interessiert sind. Tatsächlich hat aber ein Fondsmanager immer das Risiko der Anleger im Auge. Denn als Treuhänder sind Fonds per Gesetz verpflichtet, die Anlegerinteressen zu vertreten. Sie engagieren sich in deren Sinne für eine langfristige Verbesserung der Geschäftsentwicklung und auch der Kursentwicklung der  Portfoliounternehmen. Mit diesen Zielen üben sie auch die Stimmrechte auf den Hauptversammlungen aus. Darauf weist die Aktion „Finanzwissen für alle“ der  im BVI organisierten Fondsgesellschaften hin. 

Fonds funktionieren nach einem einfachen Prinzip: Das Geld vieler Kleinsparer wird  gebündelt und entsprechend den Anlagebedingungen angelegt. Die Streuung des Vermögens in unterschiedliche Branchen, Länder oder Kapitalmärkte verteilt dabei die Risiken. Außerdem werden die Gelder der Anleger in der Regel als Sondervermögen verwahrt – getrennt von der Bilanz der Fondsgesellschaft. Das macht Fonds insolvenzsicher.

Fonds sind streng reguliert. Sparer werden über kaum ein anderes Finanzprodukt so umfangreich und regelmäßig informiert wie über Fonds. Bereits vor dem Kauf können sie verschiedene Fonds leicht mittels der so genannten „wesentlichen Anlegerinformation“ vergleichen. Diese enthalten alle wichtigen Informationen zu Anlagezielen, Risiko, Kosten und zur Wertentwicklung in der Vergangenheit.

Wissenswertes rund ums Geldanlegen bietet der BVI hier.

Diese Meldung ist Teil der Serie „Finanzwissen für alle“.

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