Inflation frisst Rendite

Inflation frisst Rendite

Die Inflation meldet sich zurück. Im Juli betrug sie in Deutschland 1,7 Prozent. Zugleich zahlen Banken auf das Ersparte kaum noch Zinsen: 0,15 Prozent gibt es in Deutschland im Schnitt auf dem Tagesgeldkonto laut der FMH-Finanzberatung. Die Ersparnisse verlieren damit stetig an Wert. Wer sich vor diesem Kaufkraftverlust schützen will, muss andere Anlageformen wählen, mahnt die Aktion „Finanzwissen für alle“ der Fondsgesellschaften.

Eine Alternative zu Tages- und Festgeld sind Sachwerte, also neben Immobilien auch Aktien. Denn Aktiengesellschaften besitzen Grundstücke, Produktionsanlagen und Bürogebäude. Neben dem Sachwertcharakter der Aktie profitieren Aktionäre und Besitzer von Aktienfondsanteilen vom Wachstum der Unternehmen. Wer zum Beispiel Ende 1996 Aktien aus dem DAX kaufte, erzielte seither eine Rendite von rund 7 Prozent im Jahr. Diese Wertentwicklung übersteigt deutlich die jährliche Steigerung der Verbraucherpreise in den letzten 20 Jahren von durchschnittlich 1,4 Prozent.

Der Einstieg in Aktienfonds ist bereits mit kleinen Beträgen möglich. Schon mit 25 Euro monatlich können Sparer mit Aktienfonds regelmäßig sparen. Ein Sparplan auf Fonds kann sich lohnen. Ein Beispiel: Wer als 25-jähriger beginnt, 100 Euro monatlich unter das Kopfkissen zu legen, hat nach 35 Jahren 42.000 Euro angespart. Investiert er es auf ein Tagesgeldkonto mit einer Verzinsung von 0,5 Prozent, hat er nach 35 Jahren rund 45.900 Euro. Mit Aktienfonds mit Schwerpunkt Deutschland wären daraus rund 201.700 Euro geworden. Das entspricht einer jährlichen Wertsteigerung von 7,7 Prozent.

Wissenswertes rund ums Geldanlegen bietet der BVI unter www.bvi.de/finanzwissen.

Diese Meldung ist Teil der Serie „Finanzwissen für alle“.

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