Mischfonds: Geldanlage mit Airbag

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Mischfonds: Geldanlage mit Airbag

Sparbücher, Tages- und Festgelder haben trotz der Niedrigzinsen bei den Deutschen nichts von ihrer Attraktivität eingebüßt. Wegen der bis auf 2,3 Prozent gestiegenen Teuerungsrate hat der Realzins Ende des zweiten Quartals laut Berechnungen von Comdirect mit minus 1,8 Prozent einen Tiefpunkt erreicht. Im ersten Halbjahr 2018 hat dies nach einer Analyse von Comdirect zu einem Wertverlust in Höhe von 17 Milliarden Euro geführt. Die Deutschen sparen sich also gerade ärmer. Das ist nicht nur eine Gefahr für die Altersvorsorge, sondern für den Erhalt des Lebensstandards. Darauf weist die Aktion „Finanzwissen für alle“ der im BVI organisierten Fondsgesellschaften hin.

Eine wachsende Zahl von Anlegern sucht daher nach Rendite, ohne dabei so stark ins Risiko gehen zu müssen wie bei einem reinen Aktieninvestment. Immer mehr Sparer ziehen wegen der Niedrigzinspolitik durch die Notenbanken ihr Geld aus kurzfristigen Bankeinlagen ab und investieren es über Investmentfonds in die Renten- oder Aktienmärkte.

Um auf die sich häufig ändernden Marktsituationen nicht immer mit einer Umschichtung des Portfolios reagieren zu müssen, können Anleger Mischfonds nutzen. Diese haben wie kein anderes Produkt die Möglichkeit, renditestarke Anlagen wie Aktien mit anderen Anlageklassen wie Anleihen oder Immobilien zu mischen und damit das Risiko aktiv zu managen. Mischfonds können Anlegern, die nach der Pleite der US-Investmentbank Lehman Brothers und der Eurokrise psychologisch nachvollziehbar vor reinen Aktienanlagen zurückschrecken, eine Brücke zu renditestarken Assetklassen bauen.

Wissenswertes rund ums Geldanlegen bietet der BVI unter www.bvi.de/finanzwissen.

Diese Meldung ist Teil der Serie „Finanzwissen für alle“.

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