Riester-Fondssparpläne beliebter denn je

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Riester-Fondssparpläne beliebter denn je

Riester-Sparen mit Fonds erfreut sich großer Beliebtheit: Nach Angaben des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales nahm die Zahl der Fonds-Riester-Verträge Ende 2018 um 59.000 auf rund 3,3 Millionen zu. Nie zuvor gab es mehr Fonds-Riester-Verträge. Damit entwickelt sich diese Form besser als die anderen Riester-Varianten. Immer mehr Menschen erkennen, dass Fonds-Riester-Sparen auch für Geringverdiener eine clevere Möglichkeit ist, mit staatlicher Förderung regelmäßig einen bestimmten Betrag beiseitezulegen und zusätzlich von den Chancen am Kapitalmarkt zu profitieren. Darauf weist die Aktion „Finanzwissen für alle“ der im BVI organisierten Fondsgesellschaften hin.
 
Für den Erhalt der vollen Zulage des Staates müssen die Sparer nur vergleichsweise geringe Beiträge selbst aufbringen. Die jährliche Grundzulage beträgt pro Person 175 Euro jährlich, die Kinderzulage beläuft sich auf 185 Euro für bis Ende 2007 geborene und 300 Euro für ab 2008 geborene Kinder. Die Zulagen für eine Mutter, die für sich und ihre zwei Kinder die jährliche Zulage beantragt, können sich also bis auf 775 Euro pro Jahr summieren. Sie selbst muss nur 4 Prozent ihres rentenversicherungspflichtigen Vorjahreseinkommens einzahlen – höchstens 2.100 Euro im Jahr. Dabei werden Grundzulage sowie Kinderzulagen auf die Beiträge angerechnet. Im Idealfall ersetzen so die Zulagen bei Riester-Sparern mit sehr geringen Einkommen fast den gesamten Eigenanteil. In einem solchen Fall müssen nur 60 Euro pro Jahr oder fünf Euro monatlich als Sockelbetrag eingezahlt werden. Wer früh mit dem Riester-Sparen anfängt, wird außerdem belohnt: Sparer bekommen vom Staat einmalig 200 Euro, wenn sie zu Beginn des Beitragsjahres (d.h. Kalenderjahres, in dem die Altersvorsorgebeiträge geleistet worden sind) noch keine 25 Jahre alt sind.

Wissenswertes rund ums Geldanlegen bietet der BVI hier

Diese Meldung ist Teil der Serie „Finanzwissen für alle“.

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