So funktioniert ein Investmentfonds

© vetkit / Fotolia

So funktioniert ein Investmentfonds

Investmentfonds gelten bei vielen Sparern als kompliziert – als eine Geldanlage nur für Profis. Das Gegenteil ist richtig. Denn Fonds funktionieren ganz einfach und sind äußerst transparent. Das Geld vieler Anleger wird gesammelt und je nach Anlagestrategie in viele verschiedene Wertpapiere oder auch Sachwerte investiert. Im Unterschied zu einer Direktanlage reduziert die breite Streuung das Risiko. Verluste einzelner Wertpapiere können von den Gewinnen anderer Papiere ausgeglichen werden. Darauf weist die Aktion „Finanzwissen für alle“ der im BVI organisierten Fondsgesellschaften hin.

Die Sparer profitieren von mehreren Vorteilen der Fondsanlage. Ein Fondsmanager verwaltet die gemeinsamen Ersparnisse und entscheidet darüber, welche Werte gekauft und welche verkauft werden sollen. Er sucht die geeigneten Unternehmen nach Kriterien wie Bilanzkennzahlen und der Bewertung des Geschäftsmodells für das Portfolio aus.

Der Sparer benötigt für eine Fondsanlage auch keine großen Mindestanlagesummen, wie sie bei manchen Einzelinvestments notwendig sind. Fondssparer können beispielsweise schon mit Einzahlungen ab 25 Euro einen monatlichen Sparplan auf Fonds starten. Das Positive an Sparplänen ist, dass der Sparer keinen hohen Geldbetrag auf einmal sondern regelmäßig Monat für Monat einen kleinen Betrag investiert.

Eine Fondsanlage bietet eine zusätzliche Sicherheit. Die Gelder der Anleger werden in der Regel als Sondervermögen verwahrt – getrennt von der Bilanz der Fondsgesellschaft. Würde eine Fondsgesellschaft insolvent, wäre das Geld der Sparer davon nicht betroffen.

Wissenswertes rund ums Geldanlegen bietet der BVI hier.

Diese Meldung ist Teil der Serie „Finanzwissen für alle“.

Möchten Sie regelmäßig vom BVI informiert werden? Dann melden Sie sich hier für unseren Info-Service an:

Zum BVI Info-Service