VL-Sparen mit Aktienfonds: Im Schnitt über 10 Prozent Rendite

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VL-Sparen mit Aktienfonds: Im Schnitt über 10 Prozent Rendite

Millionen Arbeitnehmer verschenken leichtfertig Ansprüche auf vermögenswirksame Leistungen (VL). Zusätzlich zum Lohn oder dem Gehalt zahlen viele Arbeitgeber im Monat bis zu 40 Euro für diese vom Staat geförderte Sparform. Die genaue Höhe ist meist im Arbeits- oder Tarifvertrag geregelt. Die VL-Verträge haben eine Laufzeit von sechs Jahren. Danach ruht der Vertrag bis zum jeweiligen Jahresende. Sind die Voraussetzungen für eine staatliche Arbeitnehmersparzulage erfüllt, gibt der Staat jährlich noch bis zu 80 Euro hinzu. Und diese geförderte Sparform lohnt sich. Auf lange Sicht kann der Arbeitnehmer mit geringen Beträgen ein kleines Vermögen ansammeln. Darauf weist die Aktion „Finanzwissen für alle“ der Fondsgesellschaften hin.

VL-Sparpläne auf Wertpapiere wie Aktienfonds bieten Sparern ungeachtet temporärer Wertschwankungen gute Renditechancen, da sie vom Wachstum der Wirtschaft und langfristig steigenden Unternehmensgewinnen profitieren. Das zeigt eine aktuelle Analyse des Fondsverbandes BVI: Die Rendite eines VL-Sparplans auf Fonds mit Schwerpunkt deutsche Aktien, in den über einen Zeitraum von sechs Jahren monatlich 40 Euro (insgesamt 2.880 Euro) eingezahlt wurden, war rückblickend attraktiv: Berechnungen für alle Siebenjahreszeiträume seit 1962 zeigen, dass die in dieser Zeit angefallenen 50 Sparpläne ohne die staatliche Zulage eine durchschnittliche jährliche Rendite von 7,6 Prozent erzielt hätten. Mit Sparzulage waren es sogar durchschnittlich 10,5 Prozent pro Jahr.

Wissenswertes rund ums Geldanlegen bietet der BVI hier.

Diese Meldung ist Teil der Serie „Finanzwissen für alle“.

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