Vorsorgen mit Aktien – ist das auch sicher?

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Vorsorgen mit Aktien – ist das auch sicher?

Obwohl Aktien langfristig höhere Renditen bringen, haben sie in der Altersvorsorge hierzulande eine untergeordnete Bedeutung – zu Unrecht: Das Verlustrisiko von Aktien ist geringer als vermutet. Berechnungen für den Dax 30 zeigen beispielweise, dass ab einer Anlage von 14 Jahren das Risiko von nominalen Verlusten gegen Null tendiert. Schon Börsenaltmeister André Kostolany sagte: „Kaufen Sie Aktien, nehmen Sie Schlaftabletten.“ Wer Aktien also lange hält, kann Kursschwankungen letzten Endes aussitzen. Darauf weist die Aktion „Finanzwissen für alle“ der Fondsgesellschaften hin.

Wer es sich nicht zutraut, vielversprechende Aktien auszusuchen und langfristig zu beobachten, kann das auch einem Fondsmanager überlassen. Wer ein schmales Budget hat, kann zu einem Sparplan greifen und jeden Monat einen kleinen Betrag investieren.  

Ein Blick zurück zeigt, dass sich ein Sparplan auf Fonds, die in deutsche Aktien investieren, lohnen kann: Fondssparpläne sind zudem flexibel. Die Raten lassen sich beliebig und kostenlos verändern; erhöhen, reduzieren oder wenn nötig, zeitweilig oder dauerhaft aussetzen. Ein Sparplan mit Aktienfonds, die in deutsche Unternehmen investieren, erreichte in den zurückliegenden 15 Jahren per Ende März 2018 eine jährliche durchschnittliche Rendite von 7,1 Prozent. Das ist deutlich mehr als Girokonto, Festgeld oder Sparbuch abwerfen. Wichtig ist, dass der Sparer das am Aktienmarkt investierte Geld länger entbehren kann, um Kursschwankungen im Depot problemlos zu verkraften.

Wissenswertes rund ums Geldanlegen bietet der BVI hier.

Diese Meldung ist Teil der Serie „Finanzwissen für alle“.

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