Digitalisierung

BVI begleitet regulatorische Aspekte der Digitalisierung

Das Thema Digitalisierung ist für die Branche von hoher Relevanz. Es umfasst sowohl geschäftspolitische, technische als auch regulatorische Aspekte. Der BVI begleitet insbesondere die regulatorischen Aspekte. Er setzt sich für ein level playing field gegenüber digitalisierten Dienstleistungen im Bereich Vermögensverwaltung und automatisierten Vertriebswegen ein. Für diese müssen vergleichbare Organisations-, Verhaltens-, und Transparenzpflichten sowie Qualitätsstandards wie für herkömmliche Modelle gelten. Ferner verfolgt der BVI rechtliche Aspekte von „Big Data“ und Informationssicherheit.

Vorteile der Digitalisierung für Kundenkommunikation nutzen

Die Digitalisierung der Finanzdienstleistungen kann eine sinnvolle Ergänzung des traditionellen Angebots darstellen und insbesondere für die jüngere Generation den Zugang zu Finanzdienstleistungen eröffnen. Die Digitalisierung kann auch die Kommunikation mit den Kunden erheblich erleichtern, wenn digitale Medien für die Übermittlung gesetzlicher Informationen als geeignet anerkannt werden. Der BVI fordert in diesem Zusammenhang insbesondere, die Nutzung des „dauerhaften Datenträgers“ als gesetzlich vorgeschriebenes Informationsmedium EU-weit einzuschränken und zu harmonisieren.

Die Stellungnahme erfolgte im Zusammenhang mit dem EU-Grünbuch über Finanzdienstleistungen für Privatkunden, das Teil der Initiative zur Kapitalmarktunion ist.

BVI-Stellungnahme an die EU-Kommission vom 18. März 2016:

BVI response to the EU Green Paper on retail financial services „Better products, more choice,
and greater opportunities for consumers and businesses”

 

Stellungnahmen zu anderen Themen in chronologischer Reihenfolge finden Sie hier:

BVI-Stellungnahmen