EU-Kommission veröffentlicht EPTF-Bericht

EU-Kommission veröffentlicht EPTF-Bericht

EU-Kommission veröffentlicht EPTF-Bericht

Im Rahmen der Initiative für eine Kapitalmarktunion hat die EU-Kommission den finalen Bericht der Expertengruppe des European Post-trade Forum (EPTF) für den Nachhandelsbereich veröffentlicht. Er analysiert die Defizite in den grenzüberschreitenden Nachhandelsdienstleistungen. Die EU-Kommission hatte Rudolf Siebel als Vertreter der europäischen Fondsbranche in das Gremium berufen. Der EPTF-Bericht enthält auch eine Überprüfung der so genannten „Giovannini-Barrieren“, die eine Expertengruppe 2001/2003 als Schwachstellen im Nachhandelsbereich festgestellt hatte. Der Bericht listet fünf neue Hürden auf. Die EFAMA -  vertreten durch den BVI -  hat sich für die Beschreibung folgender Barrieren mit Relevanz für Investmentfonds eingesetzt:

  • Mangelnde Harmonisierung und Standardisierung der Nachrichtenstandards für Derivate- und Wertpapiertransaktionen auf Basis von ISO 20022
  • Unvollständige Anforderungen an Referenzdaten und standardisierte Identifier
  • Mangelnde Harmonisierung und Standardisierung von ETF-Abwicklungsprozessen

Daneben ist der Abbau von Barriere 1 im Bereich Corporate Actions, insbesondere bei der Stimmrechtsausübung, für Asset Manager relevant. Hierzu zählen u.a. die fragmentierten Prozesse im Bereich Corporate Actions und Hauptversammlung.

Die EU-Kommission plant, bis Ende 2017 eine Stellungnahme zu veröffentlichen und gegebenenfalls entsprechende Gesetze zu überprüfen.

Finaler Bericht der Expertengruppe des EPTF

Statement der EFAMA

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