Investmentsteuerreform - Das müssen die Anleger zur Vorabpauschale wissen

Viele Fondsanleger werden am 2. Januar 2019 auf ihrem Giro- oder Verrechnungskonto eine Abbuchung wegen „Fondsbesteuerung“ feststellen. Erstmals wird damit die sogenannte Vorabpauschale auf die Wertentwicklung thesaurierender oder teilweise ausschüttender Fonds für 2018 angewendet. Sie ist Teil der Investmentsteuerreform.

Der Gesetzgeber will damit sicherstellen, dass der Anleger einen Mindestbetrag versteuern muss. Die Vorabpauschale berücksichtigt nicht die tatsächlich erwirtschafteten laufenden Erträge, sondern errechnet sich anhand einer gesetzlich festgelegten Formel. Bei einer Depotführung im Inland zieht die Bank die fällige Steuer direkt ein, wenn kein ausreichender Freistellungsauftrag bzw. keine NV-Bescheinigung vorliegt.

Hier finden Sie ein Erklärvideo sowie die aktuellsten Fragen und Antworten zur Vorabpauschale.

Weitere Informationen zur Investmentsteuerreform finden Sie hier.

Möchten Sie regelmäßig vom BVI informiert werden? Dann melden Sie sich hier für unseren Info-Service an:

Zum BVI Info-Service