BVI-Jahresempfang in Brüssel

EPSC-Chefökonom Lucio Vinhas de Souza beim BVI-Jahresempfang in Brüssel

Auf dem Jahresempfang des BVI haben am 19. März im Brüsseler Museum BELvue rund 200 Gäste, darunter zahlreiche Abgeordnete des EU-Parlaments, Vertreter der Kommission und Finanzmarktattachés der Mitgliedstaaten sowie Vertreter der europäischen Fondsbranche die Gelegenheit genutzt, sich auszutauschen. Gastredner war Lucio Vinhas de Souza, Chefökonom des „Europäischen Zentrums für politische Strategie“ (EPSC) in der EU-Kommission und persönlicher Berater von Präsident Jean-Claude Juncker.

Vinhas de Souza verwies auf den dringenden Handlungsbedarf für die EU, sich dem weltweiten technologischen Umbruch durch Digitalisierung, Automatisierung und Künstliche Intelligenz sowie dem Aufstieg Chinas als Wirtschaftsmacht noch stärker zu stellen.

BVI-Hauptgeschäftsführer Thomas Richter verwies in seiner Rede auf die Notwendigkeit der Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Asset Management-Branche, um im globalen Wettbewerb bestehen zu können. In diesem Zusammenhang kritisierte Richter Tendenzen der Überregulierung im Finanzdienstleistungsbereich, wie beispielsweise überbordende Produktinformationen unter MiFID II sowie den administrativen Mehraufwand für Investmentfirmen im Rahmen des Aufsichtsrahmens für Wertpapierfirmen (IFR/IFD), des grenzüberschreitenden Fondsvertriebs und PRIIPs.

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